Georgia Jeschke
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Ein Denkzettel zum Abschied

01.09.2019

Ex OB Schostok (SPD) ist Sprachpanscher des Jahres

In der aktuellen Stunde im Rat der Landeshauptstadt Hannover im November 2017 stockte mir der Atem als Hannovers damaliger Oberbürgermeister, Stefan Schostok (SPD), im Zusammenhang mit seiner von schweren Rechtsverstößen begleiteten Rathausaffäre der CDU-Ratsfraktion „Brunnenvergiftung“ vorhielt. „Brunnenvergiftung“ ist ein rassistischer und antisemitischer Begriff aus dem Mittelalter, also heute sprachlich weit verfehlt. Bis heute hat sich Schostok nicht für seine Entgleisung entschuldigt. Es folgten weitere sprachliche Entgleisungen mit Schostoks Vorgaben zur Verwaltungssprache. Diese waren nach meinem Eindruck nur ideologische Ablenkungsmanöver zur laufenden Rathausaffäre in Hannover. Dem inzwischen zurückgetretenen Schostok wurde nun ein Negativpreis verliehen, der seine sprachlichen Entgleisungen würdigt.
Hannovers Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok ist jetzt der Sprachpanscher des Jahres 2019. Damit äußern die weltweit 36.000 Mitglieder des Dortmunder Vereins Deutsche Sprache e. V. ihren Unmut über Schostoks Vorschriften zur Hannoverschen Behördensprache. Mit Mitarbeiter*innen, „Wählenden“ und „Radfahrenden“, einem Redepult statt einem Rednerpult und mit „Lehrenden“ statt Lehrern hatte Schostok zu Beginn des Jahres für bundesweites Aufsehen gesorgt. Und mit der Vorschrift, das Wort „jeder“ durch „alle“ zu ersetzen, hat er nach Ansicht der Sprachfreunde sogar die Bedeutung von Aussagen manipuliert.

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