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Rat Aktuell vom 04.06.2015

04.06.2015

Mitglieder der CDU-Ratsfraktion besuchen das Flüchtlingsheim „Am Seelberg“ in Misburg

Am 2. Juni 2015 besuchten Jutta Barth, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Georgia Jeschke, Sprecherin der Fraktion im Internationalen Ausschuss und stellv. baupolitische Sprecherin sowie Hannes Hellmann, Mitglied im Sozialausschuss das Flüchtlingsheim „Am Seelberg“ in Misburg.
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v. l. n. r.: Jutta Barth, Georgia Jeschke, Hannes Hellmann


Mit diesem Besuch wurde eine Reihe von Besichtigungen der Flüchtlingsunterkünfte in Hannover fortgesetzt. Die CDU-Ratsmitglieder sind bei den verschiedenen Besuchen mit den in Hannover tätigen Betreibern vor Ort ins Gespräch gekommen und haben dadurch vielfältige Eindrücke zur Unterbringung aber auch zur Betreuung und Integration in die umliegende Nachbarschaft sammeln können.

Die Flüchtlingsunterkunft „Am Seelberg“ wird durch die Firma European Homecare betrieben. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Altenheim, das seit drei Jahren als Wohnheim und Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende genutzt wird, in der maximal 45 Personen untergebracht werden können. Neben den Wohnräumen stehen den dort Lebenden gemeinsame Räumlichkeiten wie ein großer Aufenthaltsraum, eine Küche sowie ein Fitnessraum zur Verfügung.

Der zuständige Sozialarbeiter berichtete, dass die derzeit dort untergebrachten Flüchtlinge aus circa zehn unterschiedlichen Nationen kämen, in der Mehrzahl seien es junge Männer, aber auch Frauen mit Kindern würden beherbergt. Konflikte gäbe es keine, was damit zusammenhänge, dass die Heimleitung versuche, alle Kulturen miteinander bekannt zu machen. Feste würden gemeinsam gefeiert, damit man sich mit den vertretenen Kulturen und Religionen vertraut machen könne. Ein weiterer wichtiger Punkt der Verständigung wären Sportprojekte. Das Wohnheim habe einen eigenen Fußballverein, der wichtige Hemmschwellen abbauen helfe. Zudem gebe es im Wohnheim zwei- bis dreimal in der Woche ehrenamtlich durchgeführte Sprachkurse.

Georgia Jeschke fragte im Zusammenhang mit medizinischen Untersuchungen der Flüchtlinge nach den Vorkehrungen und Möglichkeiten der Unterkunft „Am Seelberg“. Dazu berichtete der Sozialarbeiter, dass die Flüchtlinge – je nach möglicher Gefährdungslage – zu einem Arzt in der unmittelbaren Nachbarschaft bzw. zum Gesundheitsamt der Region zur Untersuchung geschickt würden. Das geschehe gleich nach der Ankunft. Man wolle damit vermeiden, dass ein unnötiges Risiko für die anderen Flüchtlinge oder aber auch für die Belegschaft entstehe. Zudem verfüge das Wohnheim über eine Ausstattung an notwendigem Hygiene- und Sanitätsmaterial. Erkrankte Menschen könnten außerdem isoliert werden, damit eine mögliche Ansteckungsgefahr minimiert werde.
Auf die Rückfrage von Georgia Jeschke nach der Integration in das nachbarschaftliche Umfeld bzw. Reaktionen auf das Wohnheim antwortete der Sozialarbeiter, dass es eine gute Anbindung gebe und man umfangreiche Unterstützung, beispielsweise durch einen Bäcker oder einen Pizzadienst, erfahre. Es gebe eine gute Durchmischung der unterschiedlichen Kulturen und das Verständnis füreinander sei groß. Aufgrund des Fußballvereins der Unterkunft habe man zudem Kontakt mit anderen Heimen und Betreibern.

Jutta Barth dankte dem Sozialarbeiter für die Einblicke sowie für das informative und umfängliche Gespräch und zeigte sich positiv beeindruckt von der vor Ort geleisteten Arbeit: „Bei den Erläuterungen durch die Heimleitung sowie durch die persönliche Besichtigung des Heims und Begegnung mit dort wohnenden Flüchtlingen habe ich den Eindruck gewonnen, dass hier wertvolle Integrationsarbeit geleistet wird und die Flüchtlinge gut im Stadtteil aufgenommen werden. Die Einrichtung vermittelt einen engagierten und positiven Eindruck.“

Meldung vom 04.06.2015 Rat Aktuell vom 04.06.2015 als Download.

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