Georgia Jeschke
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Standpunkt.

23.04.2015

Mit welcher Distanz sollten sich Politiker Kindern zuwenden?

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Nach einem Pressefoto nachgezeichnete Situation.
Kleine Kinder sind einfach niedlich und schon richtige Persönlichkeiten. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich sie gern auf den Schoß genommen. - Aber auch bei ihnen zählt: Nur wenn sie von sich aus auf den Schoß wollen! Ob sie das von sich aus wünschen, kann man bei eigenen Kindern beurteilen, weil man sie gut kennt. Bei fremden Kindern wird es aber schwieriger.

Fremde Kinder aktiv und öffentlich für ein Pressefoto auf den Schoß nehmen? Das sollte man nach meiner Überzeugung unterlassen - auch oder gerade weil es eine Nähe und persönliche Zuwendung vermittelt, die in der Situation zu einem Fremden gar nicht bestehen kann.
In dem Alter, in dem man sich Kinder auf den Schoß nehmen kann, sind sie gegenüber Fremden nicht in der Lage, Zustimmung oder Ablehnung zu bekunden.

Selbstverständlich kann man sich fremden Kindern zuwenden, z. B. wenn ihre Eltern sie auf dem Arm halten oder sie auf dem Schoß der Eltern sitzen. Ich beuge mich dann immer etwa „auf Augenhöhe“ herunter und wende mich dem Kind mit einer größeren Entfernung (mindestens 1 Meiter) zu und lächele es an. Dann hat das Kind die Wahl, zurückzulächeln oder den Kopf wegzudrehen. Als Pressefoto würde ich aber auch das auch eher nicht verwenden.

Mir geht es nicht um persönliche Angriffe. Das nebenstehend skizzierte Bild habe ich im Orginalfoto so empfunden, dass es gegenüber der dreijährigen Prinzess distanzlos wirkt. Derartige Situationen sollte wir Alle in der Politik vermeiden! - Hier geht es zurück
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